Öffentlichkeitsarbeit für Kirche und Diakonie (OEKD)
– die Hintergründe
Der Titel dokumentiert eine Überzeugung: Konzeptionelle Öffentlichkeitsarbeit ist Lebens- und Wesensäußerung der Kirche. Denn die Kirche kommuniziert, wie jede Organisation unvermeidbar und unentwegt. So steht nicht das »ob« als Frage, sondern das »wie«: Will die Kirche planvoll und zielbewußt kommunizieren? Oder zufällig und damit beliebig?
Von der Diakonie wäre hier zu lernen. Diese hat den Bedarf an konzeptioneller Kommunikation früher erkannt und bewußt umgesetzt. Das kann sie einbringen. Zugleich könnte sie sich von der Kirche befragen lassen, wie es um die kommunizierten Inhalte steht, um die Glaubensgründe und die biblischen Quellen.
Damit ist der Titel zugleich Zustandsbeschreibung und Herausforderung. Die Öffentlichkeitsarbeit für Kirche und Diakonie, die schon besteht, gilt es wahrzunehmen und zu analysieren. Und die Öffentlichkeitsarbeit für Kirche und Diakonie, die noch aussteht, gilt es zu begründen und zu entwerfen.
Weitere Einzelheiten zur »Öffentlichkeitsarbeit für Kirche und Diakonie« werden im Folgenden erläutert:
• was Öffentlichkeitsarbeit leistet (oder leisten könnte)
• warum Kirche ohne Öffentlichkeitsarbeit keine Kirche ist und welche Rolle die Diakonie spielt
• welcher Bildungsbegriff dem Kurs zugrunde liegt

